Neben der einfachen Navigation auf dem Globus wurden eine Suchfunktion und ein Messwerkzeug integriert. Über ein Auswahlmenü können die unterschiedlichsten Kartenschichten (Layer) ein- und ausgeblendet werden. Weiterhin können eigene Punktkoordinaten abgespeichert werden.
Beginnend bei einer Ansicht des Globus, ist es möglich, immer weiter in die Details hinein zu zoomen. Viele der Daten sind auch über "Google Map" direkt im Internet verfügbar.
Bilddaten
Die Detailauflösung der Rasterdaten beträgt flächendeckend meist 15 m, iin einigen Ballungsgebieten sind teilweise auch Auflösungen bis zu 15 cm verfügbar. Bei dieser 15-cm-Auflösung sind einzelne Menschen zu erkennen, wobei ein günstiger Schattenwurf hilfreich ist.
Laut Google sind die Bilddaten durchschnittlich zwischen einem und drei Jahre alt (der Berliner Datensatz stammt beispielsweise vom 5. Mai 2006); es befinden sich allerdings auch Daten darunter, die zehn Jahre und älter sind (so stammen die hochauflösenden Daten der Schweiz von 1997). Seit Version 4.3 wird der Aufnahmezeitpunkt wenn bekannt, jahres-, monats- oder oft sogar tagesgenau an der unteren Fensterkante eingeblendet.
Vektordaten
Neben den Bilddaten (Rasterdaten) greift die Software auf zahlreiche Vektordatensätze zu. Ländergrenzen, Ortschaften oder Verkehrsnetze sind so einblendbar. Besonders im US-amerikanischen Raum sind zahlreiche weitere Kartenschichten wie Hotels, Schulen und Apotheken verfügbar. Im deutschsprachigen Raum können z. B. Straßenverläufe und Straßennamen angezeigt werden.
Selbsterstellte Daten
Da sich eigene Geodaten im Keyhole Markup Language (KML)-Format
abspeichern und wieder einladen lassen, werden von zahlreichen
Anwendern Zusatzdaten bereitgestellt. Neben Verkehrsdaten, Wetterinfos oder 3D-Modellen (z. B. vom Eiffelturm) gibt es viele
Punktkoordinaten-Sammlungen.
Google Earth finden Sie unter
earth.google.com Dieser Artikel ist ein veränderter Auszug aus
de.wikipedia.org

