Von Verbraucherinnen und Verbrauchern ist in zunehmenden Maße Eigenverantwortung gefragt. Der Verbraucherzentrale NRW stellt sich damit umso mehr die Aufgabe, die Menschen bei diesen Veränderungsprozessen zu begleiten, sie zur Vorsorge zu motivieren sowie ihnen Orientierungshilfen in neuen und unübersichtlichen Märkten anzubieten. Und dadurch Impulse für Nachfrage und einen nachhaltigen Konsum zu geben, der ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in Einklang bringt.
Die Beratungsstellen in Nordrhein-Westfalen sind in den Städten und Kreisen unverzichtbare Anlaufstellen im Dienstleistungsangebot kommunaler Daseinsvorsorge.
Selbst unter überaus schwierigen Rahmenbedingungen ist die anteilige 50-prozentige Kommunalbeteiligung an den Kosten einer Beratungsstelle meist unstrittig – dieses Fundament der Verbraucherarbeit zu erhalten wird eine wesentliche Zukunftsaufgabe sein. Denn die Beratungsstellen sind Garanten für eine aktive Verbraucherarbeit auf lokaler Ebene: Ratsuchende, aber auch Medien, Politik, Wirtschaftsverbände, Schulen und andere sollen auch hier eine zentrale Anlaufstelle für die vielfältigen Verbraucherthemen finden.
Als Ergänzung zu den Beratungsstellen baut die Verbraucherzentrale NRW Informations- und Serviceangebote über elektronische Medien aus. Sie erarbeitet neue Beratungskonzepte zu aktuellen Themen wie Energieeffizienz, Altersvorsorge, Gesundheit oder Verschuldung oder entwickelt Vorhandenes fort. Dabei gilt es auch, neue Zielgruppen anzusprechen: mit neuen Formen des Marketings sowie kampagnenorientierten Ansätzen.
Unsere Jahresberichte bieten weitere Informationen über das Spektrum unserer Arbeit.

