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Verbraucherzentrale NRW
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(1,86 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend)

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

14.08.2008
Positionspapier der CDU-Landtagsfraktion

Als richtungweisenden Aufschlag für einen leistungsfähigen Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen bewertet die Verbraucherzentrale NRW das heute vorgelegte Positionspapier der CDU-Landtagsfraktion: Unter dem Titel „Sicherheit für Nordrhein-Westfalen durch einen starken und unabhängigen Verbraucherschutz“ werden hier nicht nur Kontroll- und Überwachungsaufgaben als zentrale Bausteine für einen sicheren Verbraucheralltag genannt, sondern auch unabhängige Beratung und Information, Prävention sowie gestaltende Impulse durch die Politik.

„Damit hat die CDU-Landtagsfraktion einen klaren Weg skizziert, wie Nordrhein-Westfalen Verbraucherschutzland Nummer eins werden kann“, kommentiert Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW das zwölfseitige Papier. Er freue sich, dass in dem vorgelegten Themen- und Maßnahmenkatalog nicht nur alle zentralen Felder – vom Energiemarkt über Basiskompetenzen für das Management des Verbraucheralltags bis hin zum gesundheitlichen und digitalen Verbraucherschutz – aktuell beschrieben, sondern darüber hinaus auch die sich daraus ergebenden Querschnittsaufgaben der Politik skizziert seien. Daran knüpfe die Verbraucherzentrale NRW aber auch die Erwartung, dass die CDU-Fraktion diese Vorschläge über die Parteigremien sowie die Landesregierung aktiv in die Bundespolitik einbringe.

„Das eindeutige Bekenntnis, die ortsnahe Beratung in den 54 Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW im Land zu erhalten, spiegelt auch unsere Erfahrungen aus mehr als einer Million Kontakten in 2007 wider: Für die Menschen in NRW ist die persönliche Beratung wichtiger denn je!“, erklärte der NRW-Verbraucherzentralenvorstand. Von anbieterunabhängiger und kompetenter Verbraucherinformation und -beratung profitierten aber nicht nur Ratsuchende, sondern damit würden auch Impulse für Nachfrage und Konsum gegeben sowie das Funktionieren von Märkten befördert.

„Nicht zuletzt: Unsere Informations- und Beratungsangebote leisten einen Beitrag zur Stabilisierung privater Haushalte. Angesichts eines steigenden Anteils ver- und überschuldeter Privatpersonen ist dies nicht nur eine Hilfe für die Betroffenen, sondern auch eine Entlastung für die Sozialträger“, rechnet Klaus Müller vor, dass sich Zuwendungen für den Verbraucherschutz doppelt lohnen.

Der NRW-Verbraucherzentralenvorstand hofft, dass – auf Basis der mit der Landesregierung erstmals 2007 getroffenen Finanzierungsvereinbarung – die finanzielle Ausstattung der Verbraucherzentrale mit den wachsenden Erwartungen und immer komplexeren Aufgabenstellungen Schritt halten wird. Neben der Finanzierung der aktuellen Verbraucherarbeit wäre der langfristige Aufbau der Stiftung „Verbraucherschutz in NRW“ ein wirklich nachhaltiger Beitrag für einen starken und unabhängigen Verbraucherschutz.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Mintropstraße 27, 40215 Düsseldorf
Sie finden es im Internet unter: http://www.verbraucherzentrale-nrw.de/link482411A.html