Eine Währung ist ein gesetzliches Zahlungsmittel, also staatlich anerkanntes Geld. Seit dem 1. Januar 1999 ist der Euro die offizielle Währung in Deutschland - zunächst nur als Buchgeld, ab Januar 2002 auch in Form von Münzen und Scheinen. Der Euro gilt auch in fünfzehn anderen Ländern der Europäischen Union. Daneben gibt es drei Länder, die keine vollwertigen Mitglieder der Eurozone sind, aber eigene Münzen prägen: Monaco, San Marino und den Vatikan. Drei weitere Länder nutzen den Euro, prägen aber keine eigenen Münzen. Dies sind Andorra, Kosovo und Montenegro.
Der Euro gilt als zweitwichtigste Währung der Welt. Die bedeutendste Währung, die so genannte Leitwährung, ist der US-Dollar, die Währung der Vereinigten Staaten von Amerika.
Wie Aktien werden auch Währungen an Märkten gehandelt. Die heißen allerdings nicht Währungsmärkte, sondern Devisenmärkte. Die Preise, die an den Devisenmärkten für Währungen gezahlt werden, heißen Wechselkurse oder Devisenkurse.