Jede dieser anbieterunabhängigen Beratungen löse im Schnitt rund 18.000 Euro an privaten Investitionen aus, die sich im ersten Halbjahr 2009 auf ein Gesamtvolumen von fast 74 Millionen Euro summierten. Außer den privaten Investoren, die ihre eigenen vier Wände mit Unterstützung versierter Energieberater zukunftssicher sanieren und künftig jede Menge Energie sparen können, profitiere auch die regionale Wirtschaft, die sich über entsprechende Aufträge freuen dürfte. "Dank unserer Hilfe können mehr als 900 Arbeitsplätze für ein Jahr gesichert werden. In der gegenwärtigen Krise ist dies ein positives Signal", so die Verbraucherzentrale NRW.
Die energetischen Gebäudesanierungen im ersten Halbjahr nützen auch dem Klima: Einsparungen von mehr als 97 Millionen Kilowattstunden oder knapp zehn Millionen Liter Heizöl sind drin. Das entspricht ungefähr dem jährlichen Heizenergieverbrauch einer 25.000-Einwohner-Stadt, wie zum Beispiel Olpe im Sauerland. Bezogen aufs Klima wäre dies eine Ersparnis von 29,2 Millionen Kilogramm Kohlendioxid.
Verbraucher, die eine fachkundige und neutrale Beratung wünschen, sollten umgehend einen Termin vereinbaren. Gerade die heizungsfreie Zeit bietet sich an, um die eigenen vier Wände energetisch "winterfest" zu machen. Eine maßgeschneiderte Beratung im eigenen Wohnumfeld kostet 60 Euro. Interessenten können sich anmelden unter der landesweiten Hotline 0180 111 5 999 (3,9 Cent/pro Minute, Mobilfunkpreise variieren), unter
sparnachbar.de oder in jeder Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW. Das Projekt "Sparen ist machbar, Herr Nachbar" wird gefördert mit Mitteln des Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union.
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