
- Grün angespitzt: Werber setzen auf Klimaschutz
Foto: Gerhardt/Pixelio
Ob "umweltfreundlich fernsehen" mit dem neuen Flachbild-Gerät, "Gas geben mit gutem Gewissen" im neuen Auto oder telefonieren mit einem "CO2-neutralen" Handy – Werbung mit Umwelt-Argumenten erlebt wegen der Bedeutung von Klimaschutz einen neuen Boom. Immer mehr Firmen präsentieren ihre Produkte in Anzeigen und auf Plakaten als "klimafreundlich", "klimaneutral" oder "klimaschonend". Ob es sich um ehrliche Information oder Etikettenschwindel handelt, können Verbraucher oft nicht erkennen. Die Verbraucherzentrale NRW gibt deshalb einige Tipps, wie sich sattes Grün von oberflächlichem Anstrich unterscheiden lässt, und ruft dazu auf, ihr Werbung mit Verweisen auf Klimaschutz zu schicken.
- Grüne Naturlyrik: Begriffe wie "klimafreundlich", "klimaneutral" oder "umweltschonend" sind weder genau definiert noch geschützt. Der Erfindungsreichtum der Unternehmen für wohlklingende Namen, die positive ökologische Assoziationen auslösen, ist deshalb groß. Lassen Sie sich nicht von schönen Worten täuschen – sie zeigen oftmals nur die Kreativität der Werber, nicht aber, ob ein Produkt einen Vorteil für unser Klima hat.
- Alle Zeichen auf grün: Was für die Sprache gilt, gilt auch für die Bilder. Immer mehr Produkte tragen kleine bunte Symbole – so genannte Label – mit Bäumen, Blumen, Wolken oder Ähnlichem. Sie sollen auf besondere Qualitäten von Produkten wie etwa soziale oder
ökologische Vorteile hinweisen, die oftmals in einem kleinen Begleittext beschrieben werden. Doch viele dieser Kennzeichen wirken auf den ersten Blick zwar wie offizielle Siegel, sind jedoch letztlich Erfindungen der Unternehmen. Ob die Aussagen stimmen, weiß niemand. Vertrauen Sie daher nur Labeln, die von unabhängigen Stellen kontrolliert werden – beispielsweise dem Blauen Engel. - Grüne Klassenstreber: Ein Produkt ist viel "grüner" als die anderen und verbraucht viel weniger Energie in seiner Klasse? Das mag sein, aber trotzdem verbraucht auch der sparsamste Flachbildfernseher im Riesenformat große Mengen Strom. Lassen Sie sich nicht von den "Klassenstrebern" täuschen und achten Sie auch auf die absoluten Verbrauchswerte.
- Aus grünem Hause: Dass ein Produkt selbst klimafreundlich ist, bedeutet noch lange nicht, dass es auch klimafreundlich hergestellt wurde. Vielleicht war die Produktion sehr energieaufwändig oder hat große Mengen Wasser verschlungen? Sehen Sie genau hin, worauf sich eine Werbeaussage bezieht!
- Verhältnismäßig hellgrün: Wenn zum Beispiel ein Energieunternehmen mit

- Strom: Gerne mit grünem Flair
Foto: Hautumm
Verbraucherzentrale NRW sammelt Werbung
Die Verbraucherzentrale NRW sammelt Werbung mit Klimaschutz-Argumenten. Ob Zeitungsanzeigen, Produktaufkleber, Werbezettel, Hinweise auf Internetseiten oder TV-Spots – sammeln Sie mit! Die Werbung wird geprüft. Wenn es sich um Irreführung handelt, kann die Verbraucherzentrale juristisch dagegen vorgehen. Ziel ist es, den Markt transparenter zu gestalten und Regeln für "grüne Werbung" zu entwickeln.
Sie können die Werbung in Ihrer Beratungsstelle vor Ort abgeben oder per Post senden. Die Anschrift: Verbraucherzentrale NRW, B1, "Grünfärberei", Mintropstr. 27, 40215 Düsseldorf.
Die Verbraucherzentrale NRW sammelt Werbung mit Klimaschutz-Argumenten. Ob Zeitungsanzeigen, Produktaufkleber, Werbezettel, Hinweise auf Internetseiten oder TV-Spots – sammeln Sie mit! Die Werbung wird geprüft. Wenn es sich um Irreführung handelt, kann die Verbraucherzentrale juristisch dagegen vorgehen. Ziel ist es, den Markt transparenter zu gestalten und Regeln für "grüne Werbung" zu entwickeln.
Sie können die Werbung in Ihrer Beratungsstelle vor Ort abgeben oder per Post senden. Die Anschrift: Verbraucherzentrale NRW, B1, "Grünfärberei", Mintropstr. 27, 40215 Düsseldorf.

