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Viele Anleger kaufen unter Sicherheitsaspekten Wertpapiere der BRD, auch wenn diese in der aktuellen Niedrigzinsphase eine geringe Rendite bieten. Wie ist es bei Ihnen? Haben Sie welche? Werden Sie welche kaufen? Wenn ja, wo bewahren Sie diese auf?

1. Besitzen Sie Bundeswertpapiere der Bundesrepublik Deutschland wie beispielsweise Finanzierungsschätze oder Bundesschatzbriefe oder planen Sie, welche zu kaufen?





2. Bundeswertpapiere kann man von der Finanzagentur gebührenfrei verwahren lassen oder alternativ ins Bankdepot buchen lassen. Was ist für Sie interessanter?




Ich will nur das Ergebnis sehen

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Gold: sichere Geldanlage oder riskante Zockerei?

Die Nachteile der Anlageform Gold

Goldbarren
Foto: Sebastian Strobel

Gold gilt den Anhängern des gelben Edelmetalls als absolut krisensicher. Ihre Argumente: Es werde seit Jahrtausenden von der Menschheit geschätzt. Es habe Kriege, Depressionen und mehrere Währungsreformen überstanden. Anders als unser Papier- oder Buchgeld sei es etwas Handfestes von echtem Wert. Und: Für eine Unze Gold habe man sich vor Jahrzehnten schon einen guten Anzug leisten können - und heute könne man es noch immer.

All das mag stimmen. Nur: Gold wird dadurch nicht zu einer Geldanlage, in die Privatanleger größere Teile ihres Vermögens stecken sollten. Denn Gold hat viele Nachteile.

Gold zu kaufen, ist teuer


Derzeit ist Gold teuer wie nie. Die Nachfrage ist enorm, nicht nur bei Privatanlegern, sondern auch bei Staaten wie China. Allerdings gilt: Es gibt keine Garantie, dass die Preise weiter steigen. Und Zeiten allgemeiner Euphorie um eine Anlageform sind selten gute Zeiten, um in diese Anlageform zu investieren.
Zudem kommen, je nach Anbieter, unter Umständen erhebliche Gebühren beim Kauf. Für Goldbarren können durchaus auch mal zehn Prozent oder mehr fällig werden.

Gold aufzubewahren, ist teuer


Das teure Edelmetall zu Hause im Wäscheschrank zu lagern, bedeutet ein hohes Risiko und ist nicht zu empfehlen. Stattdessen hinterlegen Anleger das Gold in der Regel in einem Schließfach bei der Bank. Kostenlos ist das aber nicht zu haben. Außerdem muss geklärt sein, bis zu welcher Summe der Inhalt des Schließfachs versichert ist. Im Falle eines Falles reicht diese Deckung vielleicht nicht aus, eine zusätzliche Schließfachversicherung wird nötig. Auch das sind laufende Kosten, die Sie tragen müssen.

Gold birgt ein Währungsrisiko


Gold wird in US-Dollar gehandelt. Daher wirken Währungsschwankungen sich auf den Gegenwert in Euro aus. Das bedeutet: Wird der Dollar abgewertet, ergeben sich beim Wiederverkauf von Gold Nachteile für den Anleger, weil er weniger Euro für den Dollar bekommt. In diesem Fall können unter Umständen Verluste auftreten, obwohl der Goldkurs in Dollar gestiegen ist. Die Kehrseite der Medaille: Falls der Dollar aufgewertet wird, wirkt sich dies positiv auf Ihre Anlage aus.

Gold bringt weder Zinsen noch Dividenden


Gold an sich ist nicht produktiv: Es erarbeitet keine Gewinne wie die Unternehmen, in die Aktionäre investieren. Und es zahlt keine Zinsen wie die Banken und Staaten, denen die Käufer von Anleihen oder Besitzer von Festgeldkonten und Sparbriefen ihr Geld leihen. Es liegt einfach nur da, glänzt und wartet darauf, gekauft oder verarbeitet zu werden.

Gold ist ein reines Spekulationsobjekt


Weil Gold weder Zinsen noch Dividenden bringt, bleibt Anlegern nur eine Hoffnung auf Rendite: dass der Goldkurs steigt. Übersetzt heißt das: Anleger müssen hoffen, dass die Nachfrage nach Gold in der Zukunft steigt. Sollte sie nämlich fallen, dann fällt auch der Kurs. In der Vergangenheit waren starke Kursschwankungen keine Ausnahmen, sondern die Regel: Zwischen 1987 und 1999 halbierte sich der Goldkurs. Und auch innerhalb des Jahres 2008 sank der Kurs um rund 30 Prozent von 1.000 auf 705 US-Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Krisenbedingt hat der Goldkurs seit 2009 dagegen stark zugelegt. Im Juni 2010 erreichte er Werte von mehr als 1.250 US-Dollar, im Sommer 2011 gar von über 1.900 US-Dollar. Wer sich nur die Entwicklung von 2009 bis 2011 anschaut, übersieht dabei vielleicht, dass es auch schon andere Phasen gab. Es kam auch schon vor, dass Anleger 25 Jahre warten mussten, um ihren Einstiegskurs wieder zu erreichen. Wer mag da noch von einer sicheren Geldanlage sprechen?

Die historische Rendite geht gegen null


Der amerikanische Finanzprofessor Jeremy Siegel hat die Gewinne errechnet, die in den Jahren 1800 bis 2005 mit verschiedenen Anlageklassen möglich waren. Die Rendite von Gold über diese gut 200 Jahre hinweg entsprach in etwa der Inflationsrate. Verglichen mit anderen Produkten, die in etwa die Inflation ausgleichen (wie zum Beispiel Tagesgeld) sind die Nachteile jedoch recht groß.

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